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Schule als System, Institution, Lernort, Lebenswelt
Die StE verfolgt die doppelte Absicht, Leser/-innen zum einen ein realistisches Bild der Schule, wie sie sich heute zeigt, zu geben (unter Berücksichtigung der verschiedenen Schultypen); zum anderen will sie ihnen vor Augen führen, was eine gute, eine menschliche Schule heute ist bzw. sein könnte. Es geht also um schulsoziologische, -pädagogische wie -psychologische Fragestellungen.
Die StE möchte zeigen, wie sich einerseits gesellschaftliche Entwicklungen verhältnismäßig schnell auf den schulischen Bereich auswirken, und andererseits, wie Schule gesellschaftliche Lebensweichen für die Schüler/-innen stellt. Hierfür ein Gespür zu entwickeln, die Beobachtungsfähigkeit und den Blick für das Machbare zu schärfen, und somit das Selbstvertrauen für bevorstehende Aufgaben zu stärken - dies ist ein wichtiges Anliegen der StE. Auch wie sich eine gute Schule darstellt, wird nicht undifferenziert betrachtet: Einem ideal-typischen Bild einer guten Schule fehlt die Praxisnähe. Andererseits kann eine Vision, ein Traum von einer guten Schule motivationsweckend sein und Perspektiven aufzeigen. Sicher wird eine gute Schule starke reformpädagogische Elemente aufweisen.
Einzelinhalte, die die Gestalt der StE mit unterschiedlichem Gewicht prägen, sind:
- Zu einer Theorie der Schule
- Die bestehenden Schulstrukturen
Allgemeinbildende Schulen
Berufsbildende Schulen
- Was ist eine gute Schule?
Qualitäten des Lebens- und Lernraumes "Schule"
Ethos, Geist und Klima einer Schule (school-goodness)
- Die Schule als Lernort: Das Subsystem Unterricht
Veränderte Zeit-, Raum- und Handlungsstrukturen
Unterrichtserweiternde Maßnahmen
- Öffnung von Schule - Schule als Gemeinschaftsaufgabe - Schulsozialarbeit - Gemeinwesenorientierte Schule
Autor: Prof. Dr. Manfred Bönsch / Hannover
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