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Schulkultur und Gestaltung des Schullebens
Häufig beschränken sich die Erwartungen an das Engagement der Kirche in der Schule neben dem RU auf liturgische Angebote.
Natürlich haben die verschiedenen Formen der liturgischen Feier und deren Vorbereitung (mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen) auch den ihnen zustehenden Stellenwert im Programm "Schulpastoral", und zwar in dieser StE. Allerdings sieht die StE die Problematik der liturgischen Feier auf dem Hintergrund einer fehlenden, verschütteten, fehlgeleiteten, andersgearteten Kultur des Feierns in der Schule, in den Familien, im gesellschaftlichen, sozialen Umfeld. In einer guten Schule existiert ein Sinn und dementsprechend ein ausgeprägtes Flair für das Feiern, für Spiel, Spaß und Humor, aber auch ein waches Gespür und ein Raum für das Innehalten, für die Betrachtung, für Trauer und Klage. Ausgehend von diesen Gegebenheiten und eingehend auf die Ausdrucksformen von Kindern und Jugendlichen (Sprache, Symbole) werden Angebote der Meditation, der gemeinsamen Trauerbewältigung, der Klage sowie spezifische liturgische Angebote nicht aufgesetzt erscheinen.
Der Schwerpunkt dieser StE besteht in vielfältigen Anregungen für die Gestaltung von Schulkultur und Schulleben.
Einzelinhalte dieser StE sind:
- Bedeutung von Schulleben und Schulkultur
- Möglichkeiten zur Beeinflussung von Atmosphäre und Stimmung
- Schulhaus- und Schulraumgestaltung
- Jahresablauf in der Schule
- Kultur jugendlichen Feierns
- Theologie des Feierns
- Fest und Feier in der Schule
- Gestaltung von Schul-, Klassenfesten
- Vorbereitung von (konfessionellen, ökumenischen und interreligiösen) Gottesdiensten (Eucharistiefeier, Stundengebet, Andachten, Frühschichten) sowie Anregungen für die (gemeinsame) Gestaltung
- Gestaltung von Meditationen und verwandten Angeboten
- Anregungen zur Integration von meditativen und liturgischen Elementen in das Schulleben
- Trauerbegleitung, Klage
Autor: Achim Linsen / Trier
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