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Theologische Grundlagen für den Dienst von Christinnen und Christen in der Schule
Wir leben in einer Zeit, in der für viele Menschen erste und letzte Fragen ohne Antwort bleiben. Erst Grenzsituationen bringen sie zum Denken. Dies erleben wir auch in der Schule. Genauso anspruchsvoll und spannend ist die pastorale Arbeit mit Menschen, die nicht in solchen Grenzsituationen stecken. Die Schule darf nicht instrumentalisiert werden für einen institutionellen Zweck. Sie braucht Menschen, welche ihr Haus mit Leben füllen, Menschen, die ihr Gesicht zeigen und eine Position vertreten. Die Schulpastoral hat sich in den letzten Jahrzehnten auf diese Entwicklung eingelassen und Akzente gesetzt. Im pastoralen Paradigmenwechsel wurden Ziele, Inhalte und Arbeitsformen neu definiert. Dies führt zu Fragen nach dem theologischen Proprium dieses Pastoralkonzeptes. Entsprechende Fragen greift diese StE auf.
- Sie will helfen, die Zeichen der Zeit zu verstehen und auf die pastoralen Chancen unserer Zeit aufmerksam zu machen.
- Sie will die Grundlagen für eine eigenständige Urteilsbildung legen, was heute das theologische Profil der pastoralen Arbeit in der Schule bestimmen muss.
- Sie will im Blick auf die Geschichte die Ursachen der gegenwärtigen Kirchen- und Gotteskrise ansprechen und die Bedeutung des Zweiten Vatikanischen Konzils bei der Wegsuche aus der Krise aufzeigen.
- Sie will im beziehungstheologischen Rückgriff auf das Evangelium Mut machen zum lebendigen Glaubenszeugnis in Tat und Wort.
- Sie will an Beispielen aus der Praxis die Vielfalt aufzeigen, die heute bei der Schul-pastoral möglich sind.
Diese anspruchsvolle und umfangreiche StE ist auch für die Hand von Interessenten/-innen ohne besondere theologische Vorbildung verfasst. Sie bietet umfassende Lesehilfen, die die Erarbeitung in Schritten erleichtern möchten.
Autor: P. Prof. Dr. Udo Schmälzle ofm / Münster
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