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Im Rahmen der Grundkurs-Revision sind folgende LB neu erschienen
Mittwoch, 11. Mai 2011
Der neue LB 19 "Sakramente - Gestalten des Reiches Gottes auf Erden" (Autor: Prof. Dr. Thomas Ruster) ist im Mai 2011 erschienen. Somit liegen vom neuen Grundkurs nun 21 der insgesamt 24 Lehrbriefe vor . Es fehlen somit nur noch die Lehrbriefe 1 / 8 / 9.
  • LB 2 Religion und die Frage des Menschen nach Gott
    Autor: Prof. Dr. Albert Franz, Dresden

    In der heutigen Situation der "Postmoderne" zeigt sich eine differenzierte Auseinandersetzung mit Religion zwischen "Neuem Atheismus" und "Neuer Religiösität".  Ausgehend von dieser Situation erarbeitet der Lehrbrief einen Begriff von Religion und versucht historisch und systematisch diesem Phänomen aus christlicher Perspektive gerecht zu werden. Daher wird im zweiten Schwerpunkt dieses LB die Gottesfrage zum Thema. Ausgehend von den klassischen Gottesbeweisen des Anselm von Canterbury und des Thomas von Aquin wird die Bestreitung der Gottesfrage wie die  Neuformulierung eines "letzten Gottesbeweises" in der Gegenwart diskutiert. Die Frage nach Gott stellt sich im Spannungsfeld  zwischen dem objektiven Wahrheitsanspruch der Religion und der subjektiven Entscheidungsfreiheit des Einzelnen. Nicht zuletzt wird gezeigt, dass der Dialog mit den anderen Religionen ein wichtiges Merkmal heutiger Gottesrede ist.

  • LB 3 Die Bibel verstehen - Biblische Hermeneutik
    Autor: Prof. Dr. Ludger Schwienhorst-Schönberger, Wien

    Der LB 3 befasst sich mit der Frage danach, wie die Schrift zu verstehen ist und welche Methoden der Auslegung einen angemessenen Zugang zu ihr darstellen. Vorgestellt werden verschiedene Modelle der Bibelexegese in ihrer historischen Entstehung. In einem ersten Schritt werden wesentliche Aspekte der Schriftauslegung der Frühen Kirche, die auf der Annahme der Einheit der Schrift und des mehrfachen Schriftsinns fußt, erörtert. Daran anschließend wird als zweites wesentliches Paradigma der Schriftauslegung das Selbstverständnis der historisch-kritischen Exegese dargelegt. Beide Verfahren werden schließlich in Form einer Synthese in ein integratives Modell der Schriftauslegung überführt.

  • LB 4 Einleitung in das Alte Testament
    Autor: Prof. Dr. Ludger Schwienhorst-Schönberger, Wien

    Der Lehrbrief führt in sämtliche Texte des Alten Testaments ein und will so auch ein Nachschlagewerk für die Praxis und eine Einladung zum Bibelstudium sein. Der Umfang dieses Lehrbriefes ist notgedrungen größer, da er auf alle Texte des Alten Testaments Bezug nimmt. Didaktisch wird der Lernstoff durch Großdruck gekennzeichnet. Unter Berücksichtigung des Prozesses der Kanonwertung und der historischen Entstehungskontexte der einzelnen alttestamentlichen Bücher, wird jeweils die Frage nach dem Wachstum der Texte und ihrer Endgestalt gestellt, um so die entsprechenden theologischen Grundaussagen benennen zu können. Anhand exemplarischer Einzeltexte bzw. Bücher wird in den exegetisch-theologischen Umgang mit den biblischen Texten eingeführt.

  • LB 5 Einleitung in das Neue Testament
    Autor: Prof. Dr. Tobias Nicklas, Regensburg

    In den letzten Jahren wurde unter den exegetischen Forschern ein neuer Zugang zu den biblischen LB (wieder)entdeckt: die kanonische Schriftauslegung, die die Bibel in ihrer Einheit von AT und NT betrachtet. Dem trägt besonders der erste Teil dieses LB Rechnung, neben dem, was eine klassische Einleitung alles leisten muss. Der zweite Teil des LB gibt eine Einführung in die einzelnen neutestamentlichen Bücher, damit sich die Studierenden einen Überblick über das gesamte NT verschaffen können. So will der LB v. a. eines sein: eine Hilfe und Anregung, zum vertieften Lesen der Hl. Schrift.

  • LB 6 Zentrale Texte des Alten Testaments
    Autor: Prof. Dr. Dieter Böhler SJ, Frankfurt

    Der Lehrbrief 4 "Einleitung in das Alte Testament" führt in sämtliche Bücher des Alten Testaments ein. Hier kommt jede Schrift für sich selbst in ihrem damaligen Entstehungs- und Zeitkontext in Blick. Darauf baut dieser Lehrbrief 6 auf. Er will zum einen "zentrale Texte", ausgewählte "Highlights" des Alten Testaments vorstellen und zu deren vertieften Lektüre anleiten. Zum anderen wird ein weiteres Ziel verfolgt: Die Bibel soll nicht nur als eine Sammlung von verschiedenen Büchern wahrgenommen werden, die sie ja in der Tat ist. Die Bücher stehen aber nicht beziehungslos nebeneinander wie die Bücher in einem Regal, sondern bilden eine Einheit, einen einzigen literarischen und theologischen Zusammenhang, der als solcher wahrgenommen werden möchte.

  • LB 7 Zentrale Texte des Neuen Testaments

    Autor: Prof. Dr. Claus-Peter März, Erfurt

    Die Bibel - ein Buch mit sieben Siegeln? Es besteht immer wieder die Gefahr, die Lektüre der biblischen Texte zu vernachlässigen, weil sie einem verschlossen und fremd erscheinen. Andererseits werden manche gut bekannte Texte einfach unter der Rubrik  „Kennen-wir-schon" abgehakt. Diesen beiden „Straßengräben" will der LB entgegen wirken, indem er Lesehilfen gibt, zentrale neutestamentliche Texte mit neuen Augen zu sehen und tiefer verstehen zu lernen. Der LB möchte „zu einer Entdeckungsreise ins Neue Testament einladen", wie es in der Einleitung heißt.
    Insgesamt werden 11 Texte des NT vorgestellt, die von zentraler Bedeutung für das christliche Selbstverständnis sind. Dabei sind Texte wie die Bergpredigt, das Vaterunser, der Johannesprolog oder die Gemeindeordnung des ersten Korintherbriefs unverzichtbar. Die Vorstellung der einzelnen Texte folgt jeweils dem gleichen Schema: Nach einer kurzen Übersicht werden Erläuterungen zum Verständnis der jeweiligen Textpassage gegeben. Ein dritter Schritt erörtert dann die Perspektive des Textes, d.h. unter welchem Blickwinkel und mit welcher Absicht der Autor seinen Text verfasste. Dann folgen neutestamentliche Texte, die zum Vergleich herangezogen werden können, und die eigentliche Auslegung des Textes, die auch geistliche Impulse für die heutige Zeit bieten. Der Benutzer des LB wird auf diese Weise zum Bibellesen hingeführt, so dass er sich auch eigenständig Texte erarbeiten kann.

  • LB 10 Vom verkündigenden Jesus zum verkündigten Christus
    Autor: Prof. Dr. Rudolf  Voderholzer, Trier

    Jesus Christus ist der zentrale Inhalt des christlichen Glaubens. Der konstitutive Zusammenhang des historischen Jesus und des nachösterlichen Christus des Glaubens wird in diesem LB theologisch dargelegt.
    Bei der Nachfrage nach dem historischen Jesus stellt der LB zunächst verschiedene außerbiblische Jesuszeugnisse vor. Es werden dann Kriterien der Rückfrage nach dem historischen Jesus erläutert und historische Anhaltspunkte im Leben Jesu benannt. Schließlich wird die Existenz Jesu in ihrer Besonderheit als eine Existenz für andere charakterisiert. Die Darstellung der christologischen Aussagen in den neutestamentlichen Hoheitstiteln bildet in einem weiteren Abschnitt die Grundlage für die sich anschließende Betrachtung der christologischen Akzente in den Evangelien und der Briefliteratur des Neuen Testaments.
    In diesem LB werden somit die grundlegenden biblischen Voraussetzungen für die Christologie, die Lehre von Christus, geschildert und zentrale Aussagen der frühen Christologie im Zusammenhang von vor- und nachösterlichem Jesus aufgezeigt.

  • LB 11 Das Bekenntnis zu Christus im Kontext des Trinitätsglaubens
    Autor: PD Dr. Florian Bruckmann, Eichstätt

    Christologie und Trinitätslehre gehören sachlich und in ihrer historischen Entwicklung zusammen. Daher werden beide im LB 11 gemeinsam behandelt. Der LB geht chronologisch anhand der ersten vier ökumenischen Konzilien der Entwicklung des Glaubens an den dreieinen Gott sowie an die göttliche und menschliche Natur Jesu Christi nach. Er erläutert, wie es zu dem bis heute gültigen nizäno-konstantinopolitanischen Glaubensbekenntnis kam. Interessant ist, wie sehr die Alte Kirche um einzelne Begriffe wie das „Wesen Gottes" in drei „Hypostasen" gerungen hat, um die Trinität Gottes angemessen zum Ausdruck zu bringen. Und wie viele Auseinandersetzungen brauchte es, um zu klären, dass Jesus Christus „wahrer Gott und wahrer Mensch" ist, wobei seine beiden Naturen „unvermischt" und „unveränderlich" aber auch „ungetrennt" und „unteilbar" sind. Der LB bleibt jedoch nicht nur in der Vergangenheit, sondern zeigt im Eingangs- und Schlusskapitel auf, dass dieses Ringen um den rechten Glauben auch heute noch Relevanz hat.

  • LB 12 Das Wirken des Heiligen Geistes in Kirche und Welt
    Autor: Prof. Dr. Bertram Stubenrauch, München
     
    Der LB entfaltet in drei Schritten eine Theologie des Heiligen Geistes. Ausgehend von vielfältigen Geisterfahrungen innerhallb und außerhalb der jüdisch-christlichen Religion stehen im Zentrum die Eckdaten der biblischen Bezeugung des Heiligen Geistes und die dogmengeschichtliche Entfaltung der kirchlichen Lehre vom Heiligen Geist bis hin zu den Unterschieden, die zwischen Ost- und Westkirche bis heute bestehen. Abschließend werden einerseits klassische Fragen wie die Zuordnung des Geistes zur Trinität, seine Personalität oder das Verhältnis von Geist und Institution behandelt, anderseits neuere Themenstellungen wie die Frage nach der Weiblichkeit des Heiligen Geistes oder seine Bedeutung für die Ökumene diskutiert.

  • LB 13 Der Mensch in der Gnade Gottes
    Autorin: Prof. Dr. Margit Eckholt, Osnabrück

    Die Christen bekennen sich zu einem gnädigen Gott. Doch was ist Gnade? Um heutigen Menschen den Zugang zu erleichtern, greift die Autorin des LB den Begriff der Freundschaft auf: Freundschaft als ein Blickwinkel von Gnade. Sie ist Beziehung zwischen Gott und den Menschen, die sich durch die ganze Bibel zieht. Höhepunkt biblischer Gnadentheologie ist dabei sicherlich die Lehre des Apostels Paulus, dem großen Lehrer der Gnade. Die sich dem biblischen Teil des LB anschließende Theologiegeschichte zeigt auf, dass durch die Jahrhunderte oft heftig um das rechte Verhältnis zwischen Gnade und Freiheit gerungen wurde. Martin Luthers Lehre von der Rechtfertigung bzw. die Antwort des Konzils von Trient sind dabei Eckpunkte, die nicht fehlen dürfen. Der letzte Teil des LB kommt wieder zur Gegenwart zurück und versucht über Erfahrungen von Gnade zu erschließen, wie die Gnade Gottes im einzelnen wie in der ganzen Kirche wirksam ist.


  • LB 14 Die Schuld des Menschen und die Versöhnung mit Gott
    Autor: Prof. Dr. Stephan Ernst, Würzburg 

    Die Zielsetzung des LB ist es, eine zeitgemäße Deutung von Schuld und Sünde aufzuzeigen, die anthropologisch grundgelegt wird in der Personalität und Freiheit des Menschen. Theologisch weitergeführt werden die Themenfelder Sünde, Macht des Bösen und Erbsünde. Trotz der unverzichtbaren Rede von der Sündhaftigkeit des Menschen gehört zum Zentrum des christlichen Glaubens die Möglichkeit der Umkehr, der Vergebung und Versöhnung mit Gott, zu deren Gestaltung die Kirche im Lauf der Geschichte eine Vielzahl von sakramentalen und nichtsakra-mentalen Feierformen entwickelt hat. 

  • LB 15 Die Hoffnung auf Vollendung

    Autorin: Prof. Dr. Eva-Maria Faber, Chur

    Gibt es eine Hoffnung auf eine Zukunft nach dem Ende? Wie steht der Christ zur Zukunft? Mit diesen beiden Fragen steigt der Lehrbrief ein, um sich dann ausführlich mit biblischer Eschatologie zu befassen. In übersichtlicher Weise stellt der Lehrbrief nacheinander die Themen Tod, Auferstehung, Gericht, Läuterung, Hölle und Himmel dar. Gerade bei der Frage: „Was kommt nach dem Tod?" existieren heute die unterschiedlichsten Vorstellungen. Sie reichen von der Auffassung, nach dem Tod sei alles aus, bis hin zum Glauben, die Seele inkarniere sich in einem anderen Leib. Da tut es gut, sich die christliche Lehre von der Auferstehung mit Leib und Seele, die in der Auferstehung Jesu Christi gründet, zu vergegenwärtigen.

  • LB 16 Maria und die Heiligen
    Autorin: Prof. Dr. Sabine Pemsel-Maier, Karlsruhe

    LB 16 gliedert sich in einen ersten Teil über die Heiligen allgemein und einen zweiten über Maria als besondere Heilige. Es sind jeweils nicht nur dogmatische, biblische und geschichtliche Aspekte aufgeführt, sondern es wird auch die Heiligen- und Marienverehrung in jeweils eigenen Kapiteln erarbeitet. Durch seine vielen Bilder und spirituellen Impulse, in denen die Heiligen selbst zu Wort kommen, verknüpft der LB das Gelesene mit einer bei diesem Thema sich anbietenden geistlichen Vertiefung.

  • LB 17: Kirche als Volk Gottes und Institution
    Autor: Prof. Dr. Peter Neuner, München

    Die Lehre von der Kirche, die Ekklesiologie, ist das Thema dieses LB. Ausgehend von einem Blick in die Evangelien und die paulinischen Schriften werden ekklesiologische Ansätze aufgezeigt sowie unterschiedliche Modelle und Bilder von Kirche näher vorgestellt.
    Anschließend beschreibt der LB Kirche in unterschiedlichen geschichtlichen Entwicklungen und die sich herausbildenden und schließlich festgelegten Aussagen des Glaubensbekenntnisses. Die Sicht des Zweiten Vatikanischen Konzils auf die Kirche sowie deren Wirkungsgeschichte werden sachkundig erläutert. Der LB geht schließlich noch auf die verschiedenen Ämter und Stände in der Kirche ein. Ausgehend von allgemeineren Überlegungen zum Amt wird jedes Amt in seinem speziellen Dienst für die Kirche dargestellt. 

  • LB 18 Gottesdienst der Kirche - Feier des Glaubens
    Autor: Prof. Dr. Winfried Haunerland, München

    Die Kirche feiert im Gottesdienst ihren Glauben. Damit befasst sich dieser LB. Er geht der Frage nach, auf welcher Grundlage die Kirche dies tut - dem Auftrag Jesu - und wie sich die Gestalt des Gottesdienstes im Wandel der Zeit in der römischen Tradition herausgebildet hat. Ein wesentlicher Schwerpunkt liegt auf der Darstellung der Messfeier, wie sie  nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil gefeiert wird. Darüber hinaus werden wichtige Aspekte der Theologie der Messfeier (wie etwa die Frage der Realpräsenz) erörtert. Die Vielfallt gottesdienstlichen Handelns in den Sakramenten und Sakramentalien, den nichtsakramentlichen Wortgottesdiensten und den Andachten wird ebenfalls herausgestellt. Abschließend beantwortet der LB die Frage " Was ist kirchliche Liturgie" und inwieweit entspricht sie der religiösen Sehnsucht des heutigen Menschen.

  • LB 19 Sakramente - Gestalten des Reiches Gottes auf Erden
    Autor: Prof. Dr. Thomas Ruster, Dortmund

    Die Sakramente sind die zentralen Lebensvollzüge der Kirche, in ihnen gestaltet sich das Reich Gottes in unserer menschlichen Wirklichkeit. Ausgehend vom Zusammenhang des Reiches Gottes mit den Sakramenten entfaltet dieser Lehrbrief zunächst ausführlich das Sakrament der Eucharistie und zeigt die drei wichtigsten theologischen Verstehensmodelle der Eucharistie als Teilhabe an der himmlischen Festsammlung, als Wandlungsgeschehen und als Opfer auf. Die historische Entfaltungen der Sakramententheologie und die kirchenrechtliche Ausgestaltung der Sakramente werden in einem weiteren Schritt dargelegt, bevor die übrigen sechs Sakramente in ihrer biblischen Grundlegung, in ihren geschichtlichen Entwicklungen und in ihren heutigen Fragestellungen erörtert werden. Abschließend werden auch die Sakramentalien zum Thema gemacht. Der vorliegende Lehrbrief ermöglicht damit einen umfassenden Einblick in die katholische Sakramententheologie.


  • LB 20 Kirchengeschichte - Altertum, Mittelalter, Neuzeit
    Autor: Prof. Dr. Manfred Eder, Osnabrück


    Der LB versucht fast unmögliches, nämlich die Darstellung der wichtigsten Stationen der Geschichte der Kirche, die sich über 2000 Jahre erstreckt. Für jede der drei Epochen Altertum, Mittelalter und Neuzeit werden die jeweils epochentypischen Ereignisse herausgearbeitet, so etwa für das Altertum die Entstehung der Reichskirche nach der Konstantinischen Wende, für das Mittelalter die Germanenmission und die Rolle des Papsttums oder für die Neuzeit der Zusammenhang von Reformation, Katholischer Reform und Gegenreformation sowie die Aufklärung und ihre Folgen. Damit wird ein Überblick gegeben, der die historisch gewachsenen Strukturen der Kirche auch heutigen Zeitgenossen plausibel und nachvollziehbar macht. Für ein Verständnis der Katholischen Kirche ist ein solches geschichtliches Wissen unverzichtbar.

  • LB 21 Die katholische Kirche im 20. Jahrhundert
    Autor: Prof. Dr. Wolfgang Weiß, Würzburg

    Dieser LB nimmt die jüngste Epoche der Kirchengeschichte in den Blick, die für viele in weiten Bereichen noch selbsterlebte Zeitgeschichte ist: das 20. Jahrhundert. Der LB setzt sich zunächst mit der Lage der Kirche im ersten Drittel des 20. Jh. auseinander, die sich zwischen massiver Abwehr und vorsichtiger Öffnung der Gesellschaft gegenüber verortete. Es werden auch die Bedrängnisse und Verfolgung der Kirche thematisiert und insbesondere antikirchliche und antiklerikale Systeme und Ideologien behandelt. Zentrale Bedeutung kommt schließlich der Schilderung der Vorbereitungen des Zweiten Vatikanischen Konzils, dessen Durchführung und Ergebnissen - sowie deren Umsetzung - zu. Am Ende beschreibt der LB den Weg der Kirche ins dritte christliche Jahrtausend. Besondere Beachtung wird in diesem Zusammenhang Papst Johannes Paul II. und der Bedeutung seines Pontifikats geschenkt.  

  • LB 22 Die eine Kirche und die vielen Konfessionen
    Autor: Dr. Johannes Oeldemann, Paderborn 

    Die Einheit der Kirche ist der „ökumenische Imperativ" schlechthin. Ausgangspunkt hierzu ist der Blick auf die Vielfalt christlicher Konfessionen, die sich im Lauf der Christentumsgeschichte herausgebildet hat. Weiterhin wird die Geschichte der Ökumenischen Bewegung aufgezeigt und die Positionsbestimmungen der Katholischen Kirche hierzu. Behandelt werden ebenso Themen des ökumenischen Dialogs wie das Verhältnis von Schrift und Tradition, das christliche Menschenbild und das Verständnis von Erlösung, die Rolle der Sakramente und des kirchlichen Amtes bis hin zu Fragen der Marienfrömmigkeit und Heiligenverehrung. Nicht zuletzt werden die Bedeutung des geistlichen Ökumenismus und die Frage der Eucharistiegemeinschaft diskutiert.


  • LB 23 Handeln aus christlicher Verantwortung
    Autor: Prof. Dr. Dr. Peter Fonk, Passau 

    Zu einer Einführung in den christlichen Glauben muss auch die Frage eines christlich motivierten Handelns gehören. Der LB behandelt die Themenstellungen einer christlichen Ethik in der Spannung von subjektiver Gewissensentscheidung und objektiver Normvorgabe. Besonderer Wert wird auf die aktuelle Bedeutung der Zehn Gebote und der sittlichen Botschaft Jesu gelegt. Ein eigener Exkurs widmet sich den ethischen Problemstellungen heutiger Medizin am Anfang und Ende des menschlichen Lebens. Abschließend werden die unterschiedlichen Modelle beleuchtet, wie der sittliche Anspruch begründet werden kann und welche Haltungen sich hieraus für den Menschen ergeben.


  • LB 24 Christliche Spiritualität

    Autor: Domkapitular Dr. Helmut Gabel, Würzburg

    Der Grundkurs wird abgeschlossen mit einem Lehrbrief zum Thema „Christliche Spiritualität". Diese ist Ausgangs- und Zielpunkt der Theologie. Spiritualität ist ein weit verbreitetes Modewort. Deswegen ist es wichtig zu klären, worin das spezifische Profil und die Identität christlicher Spiritualität besteht. Dies leistet der Lehrbrief, indem er die personaldialogische Gottesbeziehung, den ganzheitlichen Charakter, den Prozesscharakter, den Weltbezug und den Bezug zur Kirche als die wesentlichen Grundzüge christlicher Spiritualität herausarbeitet. Nicht zuletzt zeichnet sich der Lehrbrief dadurch aus, dass er anhand wichtiger Gestalten der Spiritualitätsgeschichte wie z.B. Ignatius von Loyala, Teresa von Avila, Mary Ward, Dietrich Bonhoeffer und Madeleine Delbrêl die Grundzüge christlicher Spiritualität biographisch konkret aufzeigt.