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Kanonistik-Studium mit ThiF-Abschluss
Montag, 10. Dezember 2007

Für Absolventen des Grund- und Aufbaukurses eröffnen sich neue Möglichkeiten der Qualifizierung. Das hat der Geschäftsführende Vorstand des Klaus-Mörsdorf-Studiums der Kanonistik (KMSK), einer Einrichtung der Ludwig-Maximilians-Universität München, „Theologie im Fernkurs“ in einem Schreiben vom 12. November 2007 mitgeteilt.

Wer Grund- und Aufbaukurs von „Theologie im Fernkurs“ erfolgreich abschließt und die Hochschulreife besitzt, kann das Kanonistik-Studium am KMSK sofort mit dem sechs Semester umfassenden zweiten Zyklus beginnen, der zum Lizentiat im kanonischen Recht (Lic.iur.can.) führt.

Der erfolgreiche Abschluss von Grund- und Aufbaukurs wird künftig als Theologisches Propädeutikum (1. Zyklus des Kanonistik-Studiums) anerkannt. Das Lizentiat im kanonischen Recht qualifiziert insbesondere zur Übernahme bestimmter Ämter im kirchlichen Gerichtswesen, aber auch für verwaltungskanonistische Aufgaben. Auf der Basis des Lic.iur.can. können die Studien in München auch zur kanonistischen Doktorpromotion fortgeführt werden. „Theologie im Fernkurs“ ist dankbar für diese Grundsatzentscheidung und über die darin zum Ausdruck kommende Wertschätzung unserer Arbeit.

So mancher Fernkurs-Absolvent wird künftig also auch die Frage prüfen können, ob er ein Studium der Kanonistik an dieser renommierten Einrichtung der Universität München (früher: Kanonistisches Institut) aufnehmen soll.