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| Es sind 27 Einträge im Glossar. |
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| Gaudium et spes | Gaudium et spes (lat. "Freude und Hoffnung"): Anfangsworte der "Pastoralen Konstitution über die Kirche in der Welt von heute" des Zweiten Vatikanischen Konzils; verkündet am 7. Dezember 1965.
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| Gegenreformation | Gegenreformation: Bemühungen der katholischen Kirche im 16. und 17. Jh., den Folgen der Reformation entgegenzusteuern.
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| Gehenna | Gehenna (hebr.-griech.-lat):. nach Ge-Hinnom ("Tal Hinnoms") bei Jerusalem; ursprünglich wurden hier dem Gott Moloch Menschenopfer dargebracht, später Hingerichtete verbrannt; höchstwahrscheinlich daher die Assoziation mit "Höllenfeuer"; spätjüdisch-ntl. Bezeichnung für Hölle.
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| Gelübde | Gelübde: Versprechen, sein Leben im Rahmen der evangelischen Räte (Jungfräulichkeit, Armut und Gehorsam) in den Dienst Gottes zu stellen, als Mönch oder Priester bzw. als Nonne.
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| Gemeindereferent(in) | Gemeindereferent(in): Seelsorgeberuf für Laien; Aufgabe ist die allgemeine Unterstützung des Dienstes kirchlicher Amtsträger; Voraussetzung: Fachhochschulstudium, Theologie im Fernkurs o.ä., vor der 2. Dienstprüfung "Gemeindeassistent(in)" genannt.
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| Genesis | Genesis (griech.): 1. das Werden, Entstehung, Ursprung; 2. 1. Buch Mose mit der Schöpfungsgeschichte.
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| Gewissen | Gewissen: (im Menschen angelegte) Fähigkeit, sittliche Werte und Gebote zu erkennen und sie in verschiedenen Situationen anzuwenden. Das Gewissen ist das innere Bewusstsein dessen, was gut und böse ist, also ein Bewusstsein vom sittlichen Wert (eigenen Verhaltens). Das Herstellen der innerern Überzeugung ist in die Verantwortlichkeit der Person gelegt, die ihr Gewissen angesichts der gegebenen Wirklichkeit bilden muss. Das Gewissen entwickelt sich während der Sozialisation des Einzelnen im Kontext mit der Umwelt und deren Normen und Regeln.
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| Glaubenskriege | Glaubenskriege (auch: Religionskriege): 1. allg.: alle aus religiösen Gründen geführten Kriege; 2. im engeren Sinn: die Konfessionskriege im Europa des 16. und 17. Jhs, u. a. die Kappeler Kriege (1529 und 1531., der Schmalkadische Krieg (1546 / 47), die Hugenottenkriege (1562-98) und der Dreißigjährige Krieg (1618-48); dabei wurden meistens neben religiösen Interessen auch politische Ziele verfolgt.
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| Glaubenssinn | Glaubenssinn: eine vom Heiligen Geist geschenkte Befähigung aller Gläubigen, Glaubenswahrheit zu erkennen, sie festzuhalten, sie zu bekennen und in die Praxis umzusetzen (vgl. LG 12).
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| Glorie | Glorie (lat.): Ruhm, Herrlichkeit Gottes.
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| Glossolalie | Glossolalie (griech. "Zungenrede"): ein vom Heiligen Geist als Charisma gegebenes Reden bzw. Beten in (fremden) Sprachen, bzw. in nicht von der Vernunft gesteuerten Lauten und Wortbildungen (Apg 2,4; 1 Kor 12,10; 1 Kor 14,2.
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| Gnade | Gnade (ahd. ganada "Wohlwollen, Gunst"): die sich dem Menschen zuneigende ungeschuldete Huld Gottes und die Wirkung dieser Huld im Menschen; sie ist unverdientes göttliches Geschenk, das den Menschen zu einem Kind Gottes macht und ihn heiligt (Röm 4,4-5; 11,6). Die Gnade bewirkt das Heil des Menschen (Gal 5,4) und führt ihn zum ewigen Leben (Röm 6,23). Sie ist Gottes vergebende Zuwendung zum Menschen, die dieser sich in Glaube, Hoffnung und Liebe durch Gottes Wort und die Sakramente bewahren bzw. wieder erlangen soll.
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| Gnadenlehre | Gnadenlehre: Traktat der Dogmatik, der die freie Zuwendung Gottes zum Menschen zu dessen Heil thematisiert.
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| Gnosis | Gnosis (griech. "Erkenntnis"; adj. gnostisch): spätantike Weltanschauung und Bewegung, in der alles Irdische auf einen bösen Schöpfer zurückgeführt und vollkommen abgewertet wird. Allein durch (geschenkte) "Erkenntnis" wird der Mensch sich seiner wahren göttlichen Natur bewusst bzw. ihrer teilhaft. Die Gnosis, die also beanspruchte, durch Wissen um göttliche Geheimnisse Erlösung zu schenken, stand z.T. in starker Konkurrenz zur christlichen Verkündigung bzw. zu den christlichen Gemeinden.
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| Gnostiker | Gnostiker (griech.): Vertreter der --> Gnosis.
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| Gnostizismus | Gnostizismus: eine auf die Gnosis bezogene Denkrichtung.
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| Gottesbeweis | Gottesbeweis: der Versuch, mit Hilfe der Vernunft zu zeigen, dass es nicht unvernünftig ist, an Gott zu glauben.
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| Gottesknecht-Lieder | Gottesknecht-Lieder: Lieder des Deuterojesaja (Jes 42,1-4; 49,1-6; 50,4-9; 52,13 - 53,12., die das Ankommen von Gottes Heil mit dem prophetisch-missionarischen Wirken und dem stellvertretenden Sühneleiden eines Gottesknechts in Verbindung bringen; in der Urkirche auf Jesus Christus bezogen.
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| Gotteslehre | Gotteslehre: Traktat der Dogmatik, der das Wesen Gottes, wie es sich aus den heilsgeschichtlichen Daten erschließen lässt, behandelt.
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| Gottesurteil | Gottesurteil (mlat. Ordale; auch: Gottesgericht): "Beweismittel" im Gerichtswesen des Mittelalters; angewendet, wenn der Eid des Beklagten und die Eidhelfer versagt hatten; das Gottesgericht sollte über Schuld- oder Freispruch entscheiden, z.B. durch Zweikampf, Los, Feuer- oder Wasserprobe.
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| Göttliche Liturgie | Göttliche Liturgie: Gottesdienst im byzantinischen Ritus; gebräuchlichste Form ist die göttliche Liturgie nach Johannes Chrysostomus (+ 407).
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| Götzenopfermähler | Götzenopfermähler: Mahlzeiten, in denen heidnischen Gottheiten als Opfer dargebrachte Gaben (Lebensmittel) zu Ehren dieser Gottheiten und in (vermeintlich heilbringender) Gemeinschaft mit ihnen verzehrt werden.
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| gratia gratis data | gratia gratis data (lat.): umsonst geschenkte Gnade.
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| griechisch-hellenistische Philosophie | griechisch-hellenistische Philosophie: Die griech. Philosophie hat die europäische Philosophie bis zur Gegenwart entscheidend beeinflusst. Man teilt sie gewöhnlich in drei Epochen ein: in eine naturphilosophische, die vom 6. bis zur Mitte des 5. Jh. v. Chr.. reicht (Vorsokratiker); die klassische Philosophie (etwa von 450- 300 v. Chr..) und in die hellenistische Spätphase, die sich daran anschloss und bis in die ersten nachchristlichen Jh. dauerte.
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| griechisch-katholische Kirche | griechisch-katholische Kirche: mit Rom unierte Nationalkirche des Ostens, die orthodoxe Gottesdienstformen hat, aber in Lehre und Verfassung den Papst anerkennt.
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| GS | GS --> Gaudium et Spes
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| Guru (Hindi) | Guru (Hindi): (als Verkörperung eines göttlichen Wesens verehrter) religiöser Lehrer im Hinduismus; Idol; von einer Anhängerschaft als geistiger Führer verehrte und anerkannte Persönlichkeit.
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